Bittere 13-15 Halbfinalniederlage in Wimbledon
London, 03.06.2010: Wow, war das ein Match! Leider haben wir hauchdünn im dritten Satz mit 13-15 verloren. Der Platz 5 war voll besetzt, da waren mit Sicherheit weit über 1000 Zuschauer! Im Spiel um den Einzug ins Finale trafen Kevin und ich auf die britische Paarung Lewis Burton und George Morgan.
Die ungesetzte Paarung warf bereits in der zweiten Runde die an Eins gesetzten Duilio Beretta/Roberto Quiroz aus dem Rennen und im Viertelfinale Marton Fucsovivs (Ungarn) zusammen mit Libor Salaba aus Tschechien. Der Papierform nach waren wir beide leicht favorisiert. Es entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Die ersten beiden Sätze wurden jeweils durch ein Break im achten Spiel entschieden, mit 3:6 und 6:3.
Im Gegensatz zum Grand-Slam-Turnier der French Open, mit Match-Tiebreak im dritten Satz, wird bei den Wimbledon Championships ein voller Durchgang bis zur bitteren Neige ausgespielt. Mit einem Break im dritten Spiel hatten wir nur kurz die Nase vorne, denn umgehend gelang den Briten das Rebreak. Dies war der Startschuss für ein Marathonmatch. In der Folgezeit konnten wir leider mehrere Breakchancen nicht nutzen, während wir unsere Aufschläge immer klar gewannen – bis zum Stande von 11-12 Kevin und ich mussten bei meinem Aufschlag zwei Matchbälle abwehren, was uns bravourös gelang. Bis zum Stande von 13-14 gab kein Akteur auf beiden Seiten seinen Aufschlag ab.
Bei diesem Spielstand gelang den beiden Engländern dann das entscheidende Break. Ich musste meinen Aufschlag abgeben und Lewis und George verwandelten ihren dritten Matchball, welcher nach 2 Stunden und 37 Minuten leider das Aus für uns besiegelte - 3-6. 6-3 und 13-15.
Die zweite Halbfinalniederlage hintereinander bei einem Grand-Slam-Turnier. Echt bitter, aber war trotzdem geil! Dann werden wir eben Olympiasieger bei der ersten Jugendolympiade in Singapore!


















































